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Chiemgau 


Mitten im Chiemgau am Südufer des Chiemsees in Übersee (Baumgarten) wurde ich, Klaus Ebner, geboren und bin dort aufgewachsen. Mein Großvater stammte aus dem Lachsgang. Einen Großteil meiner Freizeit verbrachte ich mit meinen Brüdern am Chiemsee und im Gebiet der Achenmündung (heutige Sperrzone), welches wir wie unsere Hosentasche kannten. Vor dem Besuch weiterführender Schulen bin ich in Übersee auch zur Volksschule gegangen. Nachfolgend zeige ich einige Fotos/Bilder von meinem Geburtsort Übersee-Baumgarten und dem Chiemgau.

Der Name Chiemgau und Chiemsee hängt mit dem Ortsnamen Chieming zusammen und ist von dem althochdeutschen Personennamen "Chiemo" abgeleitet. Ende des 8. Jahrhunderts taucht der Name "Chiemgau= Gau des Chiemo" erstmals in Urkunden als "Chimigaoe" auf und stand für das Gebiet um das Dorf Chieming herum. Später wurde der Begriff großzügig auf das Gebiet um den ganzen Chiemsee ausgedehnt und der Simssee mit einbezogen.

Heute gehören Teile des Landkreises Traunstein und des Landkreises Rosenheim zum Chiemgau. Die äußersten Eckpunkte sind:

  • im Süden: Neubeuern, Samerberg, Sachrang, Reit im Winkl, Ruhpolding, Inzell
  • im Osten: Neukirchen, Teisendorf, Petting, Kirchanschöring, Fridolfing, Tittmoning
  • im Norden: Tyrlaching, Tacherting, Emertsham, Schnaitsee, Babensham, Wasserburg
  • im Westen: Eiselfing, Griesstätt, Vogtareut

Die Eiszeit vor etwa 15.000 Jahren hat den Chiemgau als Voralpen- und Moränenlandschaft geprägt. So ist der Chiemgau eine hügelige Landschaft mit Wiesen-, Wald- und Moorflächen sowie zahlreichen Seen - vom 82 km² großen Chiemsee, über den Simssee, den Waginger See, die Seen der Eggstätter Seenplatte, den Seeoner See, den Obinger See, den Griessee bis hin zu kleineren Waldseen wie z.B. den Tüttensee.

Die Berge im Süden des Chiemgaus heißen Chiemgauer Alpen. Die höchsten Erhebungen im Chiemgau erreichen fast 2000 Meter ü.d.M.  Die bekanntesten Berge sind: Hochstaufen, Zwiesel, Rauschberg, Sonntagshorn, Dürrnbachhorn, Hochfelln, Hochgern, Hochplatte, Geigelstein, Kampenwand und Hochries.

Nachfolgende zwei Bilder von Google-Maps zeigen den Chiemsee mit seinen Inseln und die nahe Umgebung meines Geburtsortes Baumgarten. Anschließend folgen Fotos aus dem Chiemgau.

 

Chiemsee
 
Baumgarten
                         Chiemsee
              Seetal, Baumgarten, Neuwies,
             Lachsgang und Achendelta


Übersee am Chiemsee

Übersee bekam seinen Namen von den älteren Siedlungen auf der Nord- und Westseite des Chiemsees. Für sie war der Ort auf der anderen Seite des Sees und wurde deshalb Übersee genannt. Besiedelt wurde die Gemeinde zuerst in der bajuwarischen Zeit etwa im 6. Jahrhundert. Die Siedlungen auf dem Wester- und Osterbuchberg (Ortsteile von Übersee) gehen auf die keltisch/römische Zeit zurück.
Die Pfarrei Übersee war jahrhundertelang eine Filiale der Pfarrei Grassau. Die heutige, neugotische Kirche wurde zwischen 1902 und 1907 erbaut und dem heiligen Nikolaus geweiht. Das Kirchenschiff misst 50x15m und ist 18m hoch. Der Turm hat eine Höhe von 75 Metern.
Übersee liegt im Herzen des Chiemgaus und ist über die A8 und die Bahn mit München und Salzburg verbunden. Derzeit hat die Gemeinde 4850 Einwohner, sie liegt zwischen 525 und 600 Meter über NN.



Kirche
Altar
Orgel

Überseer Kirche "Sankt Nikolaus"


    Haupt- und Seitenaltäre der Kirche

                  
                            Orgel


Kirchenschiff von St. Nikolaus
Kirche
         Kirchenschiff
   Kirche mit Hochgern im Hintergrund
              
                              Kirchenschiff


Westerbuchberg

Die Kirche St. Peter und Paul auf dem Westerbuchberg ist romanisch und stammt aus der Zeit um 1200. Sie wurde nach 1410 gotisch umgebaut und erhielt um 1426 einen dreiseitigen Chor.
In der Zeit zwischen 1410 und 1425 entstanden die ersten Fresken, die 1958/59 und 1978 freigelegt wurden. Die ältesten Fresken zeigen die Anbetung der Heiligen drei Könige. Sie wurden an der Südwand des Langhauses um 1410 geschaffen. Links im Altarraum befindet sich eine Darstellung des Jüngsten Gerichts (1580), im Himmel ist Christus mit den Aposteln und in der Hölle sind Teufel, Drachen sowie die Westerbuchberger zu sehen. An der Stirnwand des Seitenschiffes ist der Nothelferaltar mit den 14 Nothelfern, er wurde um 1425/30 geschaffen. Die Darstellung der Nothelfer ist auf 8 Feldern zu sehen (je zwei Nothelfer unterhalten sich), neben der Muttergottes und dem heiligen Jakobus sieht man den Stifter.

Das Altarkreuz wurde um 1520 von einem unbekannten gotischen Meister geschaffen. Weitere Skulpturen im Langhaus sind: Maria auf der Mondsichel aus dem 16. Jahrhundert sowie die heilige Barbara. Bemerkenswert im Seitenschiff ist die Skulptur der Apostel Petrus und Paulus (Patrone der Kirche auf dem Westerbuchberg) und eine Muttergottes aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Empore und die Wangen des Laiengestühls stammen von 1720.

 

Westerbuchberg Kirche
Westerbuchberg Altar
Westerbuhcberg Freske
Kirche auf dem Westerbuchberg
Altarraum mit Kreuz (1520)

"Anbetung der Heiligen 3 Könige"
(in der Kapelle rechts, (Ausschnitt))

Freske 2
Freske3
Westseite der Kirche

Das "Jüngste Gericht"
(in der Kapelle vorne links)


Die "Vierzehn Nothelfer"
(rechter Seitenaltar)
Westseite der Kirche
Grassau
Blick auf Übersee
Blick auf Grassau, die Kendlmühlfilze und das Achental. Bei klarer Sicht sieht man den wilden Kaiser im Hintergrund.

Blick vom Westerbuchberg auf Übersee und den Chiemsee


Baumgarten und Neuwies


baumgarten
 
Wilder Kaiser

Baumgarten mit Hochplatte und Kampenwand im Hintergrund


 
Neuwies mit Blick auf den Wilden Kaiser


Mein Elternhaus


Baumgarte 33
 
Lachsgang
             Mojerhof - mein Elternhaus
         
       Lachsgang - das inzwischen renovierte   
           Geburtshaus meines Großvaters


                                                       Häuser im Chiemgau

Die Häuser im Chiemgau sind bekannt für ihren Blumenschmuck. Gelegentlich sind sie auch, wie die beiden Häuser unten, mit "Lüftlmalerei" versehen.


Hinterwirt
   
Mesnerhaus
                  Gasthaus in Übersee
 

Mesnerhaus am Streichen
(heute Gasthaus)

Mesnerhaus am Streichen Mojerhof Lachsgang

Tiroler Ache

Drei Quellflüsse (die Reither Ache, die Kitzbühler Ache und die Fieberbrunner Ache) die in den bis zu 2400 m hohen Kitzbühler Alpen entspringen, bilden ab St. Johann die Kössener Ache, welche auf der bayerischen Seite Tiroler Ache genannt wird. Sie hat eine Länge von 79 km, 24 km davon befinden sich auf der bayerischen Seite. Besonders reizvoll ist die, nur 2,5 Kilometer lange, Entenlochklamm, der Durchbruch durch die Chiemgauer Berge direkt unterhalb von Kössen.  Die Ache überquert am Klobenstein die Grenze und fließt dann über Schleching, Marquartstein, Staudach und Almau weiter und schließlich in einem am Ende breiten, sich ständig änderndem Delta, in den Chiemsee.

Entenlochklamm
Entenlochklamm
Klobenstein
"Rafting" in der Entenlochklamm
Felsenformation in der Entenlochklamm

Felsenformation in der Entenlochklamm

Klobenstein
Entenlochklamm
Klobenstein

Ache am Klobenstein


Entenlochklamm mit Steg
Steg beim Klobenstein
Klobenstein
Schwarze Madonna
Klobenstein
Klobenstein
(= gespaltener Stein)
Schwarze Madonna

Wirtshaus am Klobenstein


Entenlochklamm
 
Klobenstein
 
   Entenlochklamm an der Klobensteinbrücke


                         Kirche am Klobenstein

Früher floss die Ache mitten durch Übersee und überschwemmte immer wieder den Ort und die Felder der Bauern. Deshalb verlegte man die Ache weiter nach Osten und versah sie Ende des 19ten Jahrhunderts mit hohen Dämmen. Das ehemalige Flußbett, die "Alte Ache" ist noch heute an vielen Stellen zu sehen. Sie führt mitten durch Übersee und Feldwies. Sie trennt Seethal von Baumgarten und "mündet" westlich des Lachsgangs an der Beckerscheibe in den Chiemsee.
Die Tiroler Ache ist mit 10 - 35 m³/s Wasser (bei Hochwasser bis zu 300 m³/s) der größte Zufluss des Chiemsees. Leider spült die Tiroler Ache pro Jahr 170.000-250.000 m³ an Kies, Schwebstoffen und Holz in den See. Während das Kies bei Almau heute durch einen Kiesfang teilweise abgefangen wird, ergießen sich die im Wasser mitgeführten Schwebstoffe insbesondere bei Hochwasser zusammen mit Treibholz bis weit in den Chiemsee hinein und führen zu seiner stetigen Verlandung, so dass der See in ca. 8000 Jahren völlig verlandet sein wird.

Durchbruch

Während des Krieges sprengte ein Hochwasser (Gerüchten zufolge mit etwas TNT) den rechten Damm und ließ ein Delta Richtung Hirschauer Bucht entstehen. Dieser sog. "Durchbruch" mit seinen metertiefen "Gumpen" und seiner enormen Strömung war Lebensraum für alle Arten von Fischen vom Schied über Nasen, Aitel, Äsche und Huchen bis zum Lachs. Als Kinder fingen wir barfuß im klaren, kalten Wasser der Ache mit ihren Nebenarmen Flußneunaugen, Groppen, Steinbeißer und kleine Rutten unter alten Stahlhelmen oder überstehenden Steinen um sie in kleinen selbstgebauten Teichen vorübergehend "einzusperren". In den Altwässern links und rechts von der Ache laichten die Brachsen, Schleien und Hechte. Einzelne Trampelpfade ermöglichten dem Eingeweihten den Zugang zum Delta - ein Paradies. Gegen zu viele Besucher verteidigt wurde dieses Gebiet wirkungsvoll durch Legionen von Stechmücken.
Nach dem Motto "Wem Gott ein Amt gegeben, dem gibt er auch Verstand" schloß man 1969 den "Durchbruch" und schuf eine Wasserautobahn direkt zum See was nun nicht nur zu einer Verlandung der Hirschauer-Bucht sondern auch der Lachsganger-Bucht führte - eine Maximierung des Schadens. Immer mehr machte sich auch mit amtlicher Duldung die Wasserverschmutzung durch die an die Ache angeschlossenen Kläranlagen der rasch wachsenden Anrainergemeinden von Kössen bis Übersee bemerkbar. Erst Ende der 80iger Jahre mit Einführung eines Ringkanals besserte sich dieser Zustand wieder, denn jetzt wurde der Schmutz an andere weitergeleitet.
Seit 1954 steht das Mündungsgebiet der Tiroler Ache unter Naturschutz. 1987 wurde das Achendelta zur Kernzone erklärt, welche das ganze Jahr über nicht mehr betreten werden darf. Für die Einheimischen ist die Schönheit dieses ursprünglichen Gebiets damit verloren. Erlaubt ist nur noch bezahlter Ökotourismus per Schiff. Einzig kleine Aussichtspunkte (Beobachtungstürme) z.B. am Lachsgang erlauben noch über ein Fernglas den Blick auf das Naturschutzgebiet. Hier kann man nun zugewanderte Kormorane dabei "bewundern" wie sie im Naturschutzgebiet mitten in der früheren Laichzone diverser Fischarten (dort wo fischen schon immer verboten war) den einheimischen Fischen den Garaus machen und man hört das Schnattern hunderter Graugänse. Alles ein Erfolg des falsch verstandenen "Naturschutzes" wie er in unseren Ämtern perfektioniert und gepflegt wird. Froschkonzerte wie früher hört man nicht mehr, wie die Fische wurden auch sie gefressen. Anstatt die vorhandene Flora und Fauna zu schützen hat man einige Vogelexemplare angesiedelt auf die niemand gewartet hat und damit die Fauna schwer geschädigt.

 

Ache
 
Achenmündung
                     Die Tiroler Ache
 

Graugänse und Kormorane an der
Achenmündung


Zugvoegel
 
Floß
   Unmengen von Tafelenten, Stockenten und
           Bläßhühnern im Herbst 2007
 

Häßliches Floß als "Nistplatz" für Vögel, welche auf den riesigen Kies- und Sandbänken im Naturschutzgebiet keinen Platz gefunden haben. Das Geländer verhindert, daß die Vögel vor Lachen tot ins Wasser fallen (EU-Unfallverhütungsvorschrift?).
-- Dies ist ein Denkmal für falsch verstandenen Naturschutz --

Kormorane und Graugänse Lachsgangerbucht
Schwan
 
Blässhühner

                   Schwan


                    Bläßhühner


Nikolauskapelle

Die Nikolauskapelle wurde erstmals 1808 aus Holz erbaut. Der Anlaß zu deren Erbauung ist heute unbekannt. Im Winter 1846/47 zerstörte das Eis die, vor der Tieferlegung des Chiemsees unmittelbar am See gelegene Kapelle. In den Jahren danach wurde die Kapelle in der heutigen Form erstellt. In ihr befinden sich zwei Votivtafeln aus den Jahren 1879 und 1951. In beiden Fällen wurden in der Umgebung der Nikolauskapelle Menschen auf wundersame Weise aus akuter Seenot gerettet. Heute bieten die Sitzbänke neben der Kapelle dem Wanderer eine Möglichkeit zur Rast und einen schönen Ausblick auf die Lachsganger Bucht, die Achenmündung und den östlichen Chiemsee mit Chieming und Seebruck am anderen Ufer.


Nikolauskapelle
Nikolauskapelle
Nikolauskapelle Aussicht
         Nikolauskapelle
          Nikolauskapelle mit Votivtafeln       
      Aussicht in Lachsgangerbucht
      mit Maria Eck (auf halber Höhe)


Der Chiemsee zwischen Lachsgang und Feldwieserbucht

LachsgangerBucht
 
Lachsgangerbucht
Lachsgangerbucht mit Teichrosen im Vordergrund
 
      
Lachsgangerbucht
(von Nikolauskapelle gesehen)


Aussicht auf
 
Schilfgebiet
             
  Schilfwiesen im Herbst mit Zwiesel und Hoch-
  staufen (vom Lachsgang aus gesehen)


           Überschwemmte Schilfwiesen mit Hochplatte
        und Kampenwand (hinter dem Lachsgang)
Beckerscheibe
 
Beckerscheibe
 
       Beckerscheibe mit Hochplatte, Kampenwand
       und Hochries (von NO nach SW gesehen)


                   
Beckerscheibe
           (von SW nach NO gesehen)
Feldwieserbucht
            
Feldwieserbucht
          Strand in der Feldwieserbucht
            (nördlich des Strandbades)
 
        
Feldwieserbucht
(südlich des Chiemgauhofes)


Roedlgries
 
Rödlgries

Campingplatz Rödlgries (unmittelbar am See
gelegen) mit Wildem Kaiser und Hochplatte im
Hintergrund

           
Idyllisch gelegener Campingplatz Rödlgries
Frühling am Chiemsee
Rödlgries
 
Seeufer
Chiemseeufer zwischen Bootswerft und
Campingplatz im Frühling
 
Seeufer nördlich vom Lachsgang im Frühling
Laichgebiet für Hechte, Brachsen, Schleien usw.
Silberpappel
 
Pestwurz
Silberpappeln an der Tiroler Ache
 
Verblühte Pestwurz an Grabenböschung
Sumpfdotterblume
 
Streuwiese
Sumpfdotterblume am Grabenrand
 
Sumpfdotterblume in einer überschwemmten
Schilfwiese
Sumpfdotterblume Iris
Schlüsselblumen
Sumpfdotterblume an
Grabenböschung
gelbe Schwertlilie im Schilf der
Hirschauerbucht
Schlüsselblume
Ache
Achendamm
Achendamm
Ache vor der Kernzone
Blumen am Achendamm
Dammkrone
Auwald
Fischerhütte
Beckerscheibe
Auwald in Kernzone
Überschwemmung am Vogelbeobachtungs-
turm Lachsgang
Überschwemmung der Schilf-
wiese an der Beckerscheibe
Schneeball
Holunder
Rotgraben
Gemeiner Schneeball
Holunder an der Hirschauerbucht
Rotgraben
Knabenkraut
Natternkopf
Klappertopf
Knabenkraut
Natternkopf
Zottiger Klappertopf
Glockenblume
Margeriten
Iris
Glockenblume
Margerite
Sibirische Schwertlilie
Baumschwamm
Buschwindröschen
Hochfelln
Baumschwamm
Buschwindröschen
Hochfelln im Frühling
Bläßhuhn
 
Enten
Blässhuhn steht auf dem Wasser
 
Enten im überschwemmten Uferbereich
Haubentaucher
 
Möwe
Haubentaucher
 
Möwe
Schwan
 
Graugänse
Schwan  
Graugänse
Campingplatz
 
Campingplatz
Blick auf den Campingplatz
 
Blick auf Campingplatz und Kampenwand
Fischerhütte
 
Vogelbeobachtungsturm
Fischerhütte am Beobachtungsturm "Lachsgang"
 
Vogelbeobachtungsturm
Wanderweg
 
Seeb
Wanderweg an der Nikolauskapelle
 
Blick auf den See an der Beckerscheibe
Gemeiner Schneeball
 
Auwiese
Gemeiner Schneeball am Uferweg
 
Blumenwiese an der Hirschauerbucht
Hirschauerbucht
 
Hirschauerbucht
Teichrosen an der Hirschauerbucht
 
Vogelschutzgebiet Achenmündung
Rödlgries Rödlgries Lachsgangerbucht Beckerscheibe
Herreninsel
Bereits im Jahr 770 bestand auf der Herreninsel ein Kloster. Gründer war Herzog Tassilo III von Bayern. 969 schenkte Kaiser Otto den ganzen Besitz dem Erzbischof von Salzburg. 1130 gründete der Erzbischof Konrad I von Salzburg anstelle des alten Klosters einen Chorherrenstift (Augustiner). 1215 wurde das Bistum Chiemsee gegründet und durchlebte eine wechselvolle Geschichte bis es 1808 aufgelöst wurde. Bei der Säkularisation 1803 wurde der Chorherrenstift aufgehoben und 1807 der Dom verstaatlicht. In der Folgezeit fiel der Besitz in die Hände diverser Spekulanten. Diese rissen unter anderem den Inseldom ab und bauten eine Brauerei. Die Rettung kam, als 1873 König Ludwig II die Herreninsel erwarb. Nach dem Vorbild von Versailles baute er zwischen 1878 und 1884 das Schloss Herrenchiemsee. Im ehemaligen Stift befindet sich heute eine Dauerausstellung des "Chiemseemalers" Julius Exter (1863-1939)
Schloss
Schloss mit Brunnen
Das neue Schloss Herrenchiemsee erbaut von
  König Ludwig II von Bayern. Aufgrund des
  Todes von Ludwig II 1886 noch unvollendet.
Aufgang zum Schloss mit Latonabrunnen
Latonabrunnen
Brunnen
  Latonabrunnen vor Schloß Herrenchiemsee
                        Brunnen vor Schloß Herrenchiemsee
Brunnen
Brunnen
Brunnen links vom Aufgang                                              Brunnen rechts vom Aufgang
Kirche
Gedenktafel
Augustiner Chorherrenstift
 

Das alte Schloß bzw. der Augustiner Chorherrenstift auf der Herreninsel. Rechts ist das Schloßhotel zu sehen. Links die Gedenktafel an den Verfassungskonvent für das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland (1948)

                                                               
                                                        Krautinsel und Fraueninsel


Die Fraueninsel ist vermutlich seit der Steinzeit besiedelt. 782 gründete dort Herzog Tassilo III das älteste Nonnenkloster Deutschlands. Während der Ungarneinfälle wurde es zerstört. Seine Blütezeit hatte es vom 11. bis zum 15 Jahrhundert. 1803 wurde das Kloster säkularisiert und 1836 von König Ludwig I wiedereingerichtet mit der Auflage, daß sich die dort lebenden Benediktinerinnen der Mädchenerziehung widmen sollten. Noch heute leben Benediktinerinnen dort und unterhielten bis 1995 eine Haushaltsschule. Die Inselkirche steht auf karolingischen Fundamenten. Das heutige Kirchengebäude stammt aus dem 11. Jahrhundert. Erhalten ist noch die karolingische Vorhalle des alten Klosters. Die Insel ist ca. 15 ha groß und beherbergt etwa 150 Einwohner ganzjährig.
Fraueninsel

Fraueninsel von der Seiseralm gesehen

Fessler
Krautinsel
Schaufelraddampfer Ludwig Fessler (Baujahr 1926)
Krautinsel zwischen Herreninsel und Fraueninsel
Klosterwirt
            
Fraueninsel
    Klosterwirt mit Turm der Klosterkirche
                     Fraueninsel mit Hochgern und Zwölferspitz
                                         im Hintergrund

Fraueninsel
Abtei
   Fraueninsel mit Hochfelln (l) und Hochgern (r)
  Im Hintergrund der Vergrößerung sieht man
  den Kirchturm der Überseer Kirche

Benediktinerinnen Abtei mit Klosterwirt        
Fraueninsel Fraueninsel
Abtei Innenhof
Rosengarten
Kirche
Innenhof der Abtei
Tor zum Garten der Abtei
 
Gärten
 
Klosterwirt
Gärten auf der Fraueninsel
 
Klosterwirt in der typischen Bauweise mit Krüppelwalm
Baujahr 1514
Klostergarten
Kirchturm
Lindenwirt
            Klostergarten
Kirchtum durch die Karolinger Torhalle
gesehen
Lindenwirt                
Aussichten von der Fraueninsel aus
Südufer
 
Blick nach Westen
Blick von der Fraueninsel nach Süd-/Südost auf
die Chiemgauer Berge östlich des Achentals
Blick von der Fraueninsel nach Westen
Chieming
 
Gstadt
Blick zum Ostufer nach Chieming
 
Gstadt von der Fraueninsel aus gesehen
Haubentaucher
Entchen
Kormoran
Haubentaucher mit Nachwuchs
Junge Stockenten an der Fraueninsel
Kormoran neben dem Anlege-
steg an der Herreninsel

 

Blick von Schalchen auf den Chiemsee

Chiemsee
 
Chiemsee
 
  Der Chiemsee mit den Chiemgauer Bergen


        Chiemsee in Richtung Hirschauerbucht
      / Achenmündung
Chiemsee bei Schalchen Chiemsee bei Schalchen


Wallfahrtskirche Maria Eck

Die Benediktiner vom Kloster Seeon begannen ab 1618 auf dem Gelände von Maria Eck drei Alphöfe zur wirtschaftlichen Versorgung des Benediktinerklosters im Tal zu erwerben. Zur seelsorglichen Betreuung der Landwirte waren zwei Patres auf dem Berg untergebracht. Bald entwickelte sich ein reger Wallfahrtsbetrieb zum Gnadenbild in der errichteten Bergkirche.
Maria Eck
Maria Eck
         Maria Eck vom Kloster aus gesehen
                           Maria Eck
Kerzen
Ausblick
                         Opferkerzen
                
          Ausblick von Maria Eck auf den Chiemsee


Altar
Kapelle
Maria Eck
                    Altar
Kapelle
Kirche - Ansicht


Streichenkirchlein bei Schleching

Funde aus der Urnenfelderzeit (1200-700 v Chr.) zeigen, daß am Streichen schon in prähistorischer Zeit ein Saumweg von Tirol in den heutigen Chiemgau geführt haben dürfte. Die Kirche auf dem Streichen wurde 1440 erstmals urkundlich erwähnt, ist aber vermutlich älter und gehörte wahrscheinlich früher zu einer Burganlage aus dem 12. Jahrhundert, welche den Grenzübergang von Bayern nach Tirol am Klobenstein beherrschte. Das reizvolle Kirchlein liegt ca. 300 m über der Talsohle und bietet einen wunderschönen Ausblick auf das Achental, Schleching, Ettenhausen und die umliegenden Chiemgauer Berge.

 

Streichenkirchlein
Altar
Madonna
         Streichenkirchlein

Schreinaltar (1524) mit Predella
          Gotische Madonna (um 1500)
Streichenkirche
     
Fresken
                    Streichenkirchlein
 


Fresken im Innenraum
(Malereien entstanden zwischen 1508-1513)


Geigelstein
 
Blick auf den Wilden Kaiser
     
    Blick vom Streichen auf den Geigelstein


 
       Blick vom Streichen auf den Wilden Kaiser
Blick auf Schleching
 
Mesnerhaus
       
      Blick vom Streichen auf Schleching
  (Im Hintergrund Kampenwand und Hochplatte)


         Das frühere Mesnerhaus am Streichen
Streichen - Fresken Streichen - Wilder Kaiser Streichen - Geigelstein


Das Schnappenkirchlein auf dem Schnappenberg

Die kleine Kirche die weithin im Chiemgau sichtbar ist, wurde 1637-1640 nach Plänen des Traunsteiner Stadtbaumeisters Wolfgang König im Auftrag der Pröbste von Herrenchiemsee gebaut. Die barocke Schnappenkirche mit einem kleinem Zwiebeldachreiter ist dem heiligen Wolfgang geweiht.  Der Altar der Kirche stand bis 1837 in der Pfarrkirche von Schleching danach kam er in die Schnappenkirche, das Altarbild stammt vom Münchner Hofmaler Kasper Amort (1644). Heute wird die Kirche nur noch ganz selten genutzt.
Von der Nordseite der Kirche hat man an klaren Tagen eine herrliche Aussicht auf den Chiemsee mit seinen Inseln, die Tiroler Ache, den Westerbuchberg, die Kendlmühlfilze und die Gemeinden südlich des Chiemsees.

 

Burg Marquartstein
 
Marquartstein mit Hochplatte
Burg Marquartstein  

Marquartstein mit Hochplatte

Achental
 
Achental

Achental zwischen Schleching und Marquartstein


 
Achental mit Geigelstein und Wildem Kaiser
Wilder Kaiser
 
Zentralalpen
        Blick auf den Wilden Kaiser
 


Blick auf den Großen Venediger??


Schnappenkirchlein  
Altar im Schnappenkirchlein

Schnappenkirchlein mit Chiemsee

 

Altar im Schnappenkirchlein

Panorama

Chiemseepanorama von der Nordseite des Schnappenkirchleins aus gesehen

Aussicht auf den Chiemsee
 
Aussicht
Aussicht auf Grassau, Staudach, Kendlmühlfilze, Westerbuchberg, Übersee und den Chiemsee
 
Tiroler Ache mit Übersee und Chiemsee
Blick auf Uebersee
 
Fraueninsel vom Schnappen aus gesehen (Zoom)
Blick auf Übersee, Feldwieser Bucht und Chiemsee
 

Fraueninsel vom Schnappenkirchlein aus gesehen

Waldgeist  
Waldvögelein
Waldgeist versteckt am Wegrand
 

Waldteufel

 

Glockenblume
Schwalbenwurz-Enzian
Aschau und Hohenaschau
Niederaschau
altar
Hohenaschau

Aschauer Kirche "Mariä Lichtmeß"


Altar

Schloß Hohenaschau


Von Hohenaschau auf die Kampenwand

Die Kampenwand ist vielleicht der charakteristischste und bekannteste wenn auch nicht der höchste Berg der Chiemgauer Berge. Sie ist erreichbar von der Hochplatte, vom Geigelstein, von Bernau und von Hohenaschau aus. Von Hohenaschau führt auch eine Seilbahn zur Kampenwand.



Aufstieg
Wasserfall
Wasserfall
    Aufstieg zur Kampenwand
Wasserfall

                           Wasserfall


Silberdistel
 

Glockenblume

Silberdistel
 
Schwalbenwurz Enzian


Felsen an der Kampenwand
 
Kampenwand
   
Blick auf den Felsenkamm der Kampenwand


Kapelle
Kapelle
Gipfelanstieg
Gedenkkapelle für die Chiemgauer Gefallenen der beiden Weltkriege Das Innere der Gedenkkapelle. Hier werden jährlich Bergmessen für die Toten der Kriege abgehalten.
Der Anstieg von der Steinlingalm zum Gipfel führt bis an die Felsen über eine Schotterhalde

Gipfelkreuz
Steinlingalm
Am Gipfel
Das Gipfelkreuz mit den Gedenktafeln der Chiemgauer Gemeinden

Blick vom Gipfel auf die Steinlingalm.
An der linken oberen Ecke liegt Aschau.

Endlich am Gipfel
Panoramaweg
Achental
Enzian
Panoramaweg von der Steinlingalm zur Bergstation der Seilbahn

Und der Wetterbericht hat doch nicht immer recht. "Aussicht" vom Gipfel auf das Achental.
Enzian im Herbst
Felszinnen Geigelstein Felsen
Zwei Riesen bewachen den Gipfel
Blick von der Kampenwand zum Geigelstein
Durchstieg zum Gipfel
Chiemsee
"Blick" von der Kampenwand durch den Nebel auf den Chiemsee
Prien
Priener Kirche
Prien
  Haus in Prien
Priener Kirche "Mariä Himmelfahrt"


Priener Kirche "Mariä Himmelfahrt"


Haus in Prien
Fassade  
 Prien Altar
                Fassade im Herzen Priens
           
          Rokoko-Innenausstattung von Baptist     
          Zimmermann
Prien Hafen
 
Prien Hafen
Blick von Prien-Stock auf Hochfelln (l), Hoch-
gern (m), Roßkopf und die Loferer Steinberge

            Priener Hafen mit Kampenwand
Priener Hafen
Chiemseebahn Chiemseebahn Loferer Steinberge
Chiemseebahn zum Hafen in Stock
Loferer Steinberge durch das Achental
gesehen. Im Vordergrund das "Rasthaus"


Kloster Seeon

In Seeon finden sich Spuren römischer Besiedlung (wie auch in Seebruck). Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 924. Das Kloster wurde 994 vom Pfalzgrafen Aribo I gegründet und von Benediktinern bezogen. Berühmt ist ihre Schreibschule mit Arbeiten für Kaiser Heinrich II. Das Kloster liegt auf einer Insel im See. Die heutige Kirche wurde um 1180 errichtet. Bis zur Säkularisation war das Kloster Seeon ein kulturelles Zentrum (Haydn war hier zu Gast und Mozart schrieb für Seeon zwei Offertorien). Nach der Säkularisation wurde das Kloster in ein Schloss, Hotel und neuerdings in ein Bildungs- und Konferenzzentrum umgewandelt.

Seeon Portal
Altar
Seeon

Eingang zur Seeoner Kirche



Innenraum der Kirche



Seeoner Kirche


 Seeoner See
  Kloster Seeon
                Seeoner See mit Kloster
 

            Seeoner Kloster mit See im Vordergrund


Klosterkirche   Seeon
Klosterkirche  
Seeoner Klosterkirche


Klosterkirche - Baumburg

Baumburg wurde 925 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, gehört heute zu Altenmarkt und liegt am Zusammenfluß von Traun und Alz. Das Kloster Baumburg wurde um 1100 gegründet. 1156 wurde die romanische Vorgängerkirche erbaut. Sie hatte etwa die gleiche Grundfläche wie die heutige. 1640 wurde die Kirche im Stile des Barock umgebaut. 1754-1757 erfolgte ein Neubau im Rokokostil wobei die Grundmauern, die Türme und die Westfassade erhalten blieben. Über dem Eingang steht die hl. Margareta, die Patronin der Kirche. 1803 wurde das Kloster säkularisiert d.h. aufgelöst.
Baumburg (Ostseite)
      Baumburg (Westseite)         
Hl. Margareta
Baumburg (Ostseite)          Baumburg mit seinen aus  
     Tuffquadern gebauten Türmen
          
          Heilige Margareta
          Kirchenpatronin

Altar
      Seitenaltäre
Deckenfresko

Klosterkirche Baumburg
Blick auf den Altar


                  Seitenaltäre                  Deckenfresko
Decke
        Kirchenschiff

Ausschnitt aus den Deckenfresken

                     
                      Kirchenschiff


Blick von der Ratzinger Höhe

Fraueninsel
 
Herreninsel mit Schloss
                           Fraueninsel

 

    Herreninsel mit Schloss


Riemsting
 

  Chiemgauerberge

     Herreninsel mit Kirche von Greimharting
 
      Blick von der Ratzingerhöhe auf den
      Rauschberg, Hochfelln, Hochgern,
      Hochplatte und Kampenwand


Blick von der Seiser Alm auf den Chiemsee

Panorama


Chiemseepanorama von der Seiseralm aus gesehen
(Fraueninsel und Krautinsel verdeckt hinter der Herreninsel)


Kampenwand
 
Kampenwand
   Blick von der Seiseralm auf die Kampenwand
      
     Blick von der Seiseralm auf die Kampenwand
     (mit Zoom)

Von Reit im Winkl über den Weitsee und Förchensee nach Ruhpolding

Reit im Winkl
 
Blumen am Balkon
    
   Kirche von Reit im Winkl mit Wildem Kaiser


 

Blumenschmuck am Balkon


See
 
See
                             
                                Weitsee
 

Förchensee

Ratzingerhöhe - Fraueninsel Chiemgaueralpen

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Stand 24.07.2009

 

 

Entenlochklamm Kormorane und Graugänse Streichen - Fresken Streichen - Wilder Kaiser Streichen - Geigelstein Streichen - Mesnerhaus Chiemseeostteil Rödlgries Rödlgries Mesnerhaus am Streichen Lachsgangerbucht Beckerscheibe Feldwieserbucht Feldwieserbucht Ratzingerhöhe - Fraueninsel Kirchenschiff von St. Nikolaus Durchbruch um 1960 Lachsgangerbucht Beckerscheibe Fraueninsel Berchtesgadener Alpen Mojerhof Fraueninsel Chiemgaueralpen Chiemsee bei Schalchen Chiemsee bei Schalchen Priener Hafen Chiemsee Baumgarten und Seetal Lachsgang Panorama